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Mitten in Leben Liebe gesucht

Kaum ein Abend vergeht, ohne dass die Werbung einer Online-Partnervermittlung über die Flimmerkiste läuft. Kein Wunder, schliesslich sucht die Hälfte der Singles in der Schweiz ihr Liebesglück im Internet. Aber auch die Suche per Zeitungsannonce oder die klassischen Partneragenturen verbuchen regen Kundenzulauf.

Ein Viertel der Schweizer ist Single – vor allem in urbanen Regionen gibt es immer mehr Alleinstehende. Gemäss einer Umfrage der Online-Partneragentur Parship haben aber rund eine Million Schweizer das Alleinsein satt: Sie möchten zu zweit durchs Leben gehen. Aber wo und wie finden sie den passenden Partner?

Wo immer Menschen aufeinandertreffen, wie am Arbeitsplatz, in der Ausbildung oder beim Sport, besteht die Chance, dass sich zufällig Paare bilden. Dies ist aber nur ein begrenzter Bereich. Zudem ist jeder Flirt mit Risiken verbunden, weil das Gegenüber vielleicht gar nicht partnersuchend ist oder man sich im Falle einer Ablehnung trotzdem weiterhin begegnet. Durch das Internet sind zahlreiche neue Möglichkeiten entstanden wie die zahlreichen Chats, in denen man zeitgleich per Tastatur plaudert, scherzt und flirtet. Wer die Liebe aber nicht dem Zufall überlassen will oder wenig Zeit für die Suche aufbringen kann, wählt den Weg über eine Agentur.

Liebesglück per Partnervermittlung?

Online-Dating-Plattformen buhlen um die Gunst der Singles und versprechen Liebesglück im Internet – alles bequem und anonym von zu Hause aus. Der Partnersuchende durchläuft zunächst einen psychologischen Persönlichkeitsrest, der die Grundlage für das Matching bildet. Sein Profil wird mit anderen abgeglichen und passende Partner werden vom System vorgeschlagen. Teilweise bricht bei den Singles, die im Internet suchen, der grosse Frust aus. Es wird gelogen, verschwiegen und gemogelt, was das Zeug hält. Mails, Telefonate und Fotos werden ausgetauscht. Man fiebert dem ersten Treffen entgegen und dann .. . steht ein ganz anderer Mensch als erwartet vor der Tür. Und nun? Natürlich gibt es auch Treffen mit Happy-End, wo man der Richtigen oder dem Richtigen begegnet. Jedoch besonders Menschen, deren Ansprüche aufgrund ihrer Lebenserfahrung und ihres sozialen Status gestiegen sind und die ihren zukünftigen Lebenspartner diskret kennen lernen möchten, gönnen sich den Luxus einer ausgewählten Partnervermittlung. Diese kennt ihre Kunden persönlich, hat mit jedem ein intensives Gespräch geführt und weiss, welche Wünsche, Vorstellungen und Träume jeder vom zukünftigen Partner hat. Durch den persönlichen Kontakt ist es ihr möglich, individuell und vertrauensvoll für jeden Einzelnen zu arbeiten. Bei der aktiven Suche sind die Chancen, auf den richtigen Partner zu stossen, sicher um einiges grösser. Ob man sich allerdings auch verliebt und ein Leben lang zusammenbleibt – das steht in den Sternen.

Frau Grüneis, glauben Sie, dass es für jeden den passenden Partner gibt?
Da kann ich nur den Spruch meiner Mutter wiederholen: «Jedes Töpfchen hat ein Deckelchen, meist jedoch passen mehrere!»

Wie viele Singles betreuen Sie?
Ich arbeite auf zwei Schienen. Ich verfüge über ein sehr gutes Netzwerk, sei es durch private Kontakte, sei es auch durch meine Tätigkeit als Relationship Manager. Zudem vergrössert sich wöchentlich meine Datenbank durch Neuzugänge.

Was stimmt eher? «Gleich und gleich gesellt sich gern.» Oder «Gegensätze ziehen sich an.»?
Das ist schwierig zu beantworten. «Gleich und gleich» stellt für eine längerfristige Partnerschaft eine bessere Basis dar. Gegensätze ziehen sich an und bieten sicherlich mehr Reibung, aber auch mehr Spannung.

Was war ihr schönster Erfolg?
Eine Kundin hat sich mit einem Blumenstrauss für ein vielversprechendes Date bedankt.

Sehen Sie die Partnersuche per Mausklick im Internet als Konkurrenz an?
Nein, nicht wirklich. Ich habe es mit leibhaftigen Menschen zu tun, die wirklich eine Partnerschaft suchen und die ich persönlich kennenlerne. Das Internet ist zu anonym, und man weiss nie wirklich, was sich hinter einem Profil tatsächlich verbirgt.

Sind es eher jüngere oder ältere Singles, die Ihr Angebot in Anspruch nehmen?
Beides. Die grösste Auswal1I ist allerdings zwischen 32 und 62 Jahren. Meine jüngste Dame ist 25 Jahre jung und der älteste Herr 77 Jahre alt.

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Zeitungsausschnitt von freieherzen.ch im Winterthur-Magazin vom Januar 2012